Auf dieser Seite finden Sie Links zu amtlichen Webseiten zum Thema Corona.

Wir sind uns sicher: die harten Einschnitte und Strapazen sind erforderlich, um den Menschen die Gesundheit zu erhalten.

Erkrankungssymptome und Verhaltenshinweise

Download
Orientierungshilfe Krankheitsanzeichen.p
Adobe Acrobat Dokument 167.1 KB

Runder Tisch in Gadebusch, Stand September 2020

Erfahrungsaustausch im Umgang mit und der Bewältigung der Corona-Pandemie

Auf Anregung des Seniorenbeirates und in Zusammenarbeit mit den Fraktionen lud der Bürgermeister Vereine, kirchliche Mitarbeiter, Einrichtungen und Bürger unserer Stadt zu einem Rundtischgespräch ein. 

 

Völlig unvorbereitet und teilweise zu blauäugig erreichte der Virus mit seinen Auswirkungen Deutschland. Politiker, Virologen, Ärzte, Fachpersonal und Bürger* innen versuchten der Ausbreitung Herr zu werden.

 

Das Erleben und der Umgang mit  Corona in unserer Stadt zeigte deutlich auf, dass unzureichende und auch widersprüchliche Informationen verunsicherten, Ängste und Frust auslösten.

 

Erschwerend wären die nicht ausreichenden bzw. fehlenden Hilfsmittel gewesen. Früheres Reagieren hätte den Umgang mit der Situation mildern können.

 

Pflegedienste verwiesen auf die angeordneten einzustellenden Hausbesuche. Sie beobachteten mit Sorge den Einbruch sozialer Kontakte bei ihrem Klientel. Krankmachende psychische Auffälligkeiten waren zu beobachten. Eine greifende und wachsende Nachbarschaftshilfe wirkte ausgleichend.

 

Im betreuten Wohnen und dem Pflegebereich wären die Besuchsverbote für Familienangehörige sehr emotional empfunden worden. Alle Beteiligten hätten darunter gelitten. Die Begründungen wären nachvollziehbar gewesen, aus sozial-psychologischer Sicht nicht akzeptabel.

 

Obwohl die politischen Entscheidungen positiv empfunden wurden, kamen sie doch an der Basis unverständlich und widersprüchlich an. So wurde von allen Teilnehmern eine klare und verständliche Information  und Aufklärung seitens der Politik gefordert. 

 

Den Focus auf den Erhalt der Gesundheit zu richten ist schon bedeutsam. Dabei sind die lebensnotwendigen sozialen Kontakte gleichrangig zu betrachten. Auf kommunaler Ebene sind notwendige Informationen und Hilfsangebote über mögliche Wege  zu verbreiten. (Presse, Aushänge, Handzettel usw.)